FAQ

IHRE FRAGEN – UNSERE ANTWORTEN

Häufig gestellte Fragen

Idealerweise bringen Sie mindestens 10-20 % des Kaufpreises als Eigenkapital mit – zusätzlich zu den Kaufnebenkosten (z. B. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch). Je mehr Eigenkapital, desto bessere Konditionen erhalten Sie bei der Bank. In bestimmten Fällen ist aber auch eine Finanzierung mit weniger Eigenkapital möglich.

Das hängt von Ihrer Lebenssituation und den aktuellen Zinsprognosen ab. Bei niedrigen Zinsen kann sich eine lange Zinsbindung (z. B. 15 oder 20 Jahre) lohnen, um sich die günstigen Konditionen langfristig zu sichern. Bei höheren Zinsen kann eine kürzere Bindung strategisch sinnvoller sein.

Je nach Vorhaben kommen Förderungen der KfW, NRW.BANK oder des BAFA infrage – z. B. für energieeffizientes Bauen, Familienförderung oder klimafreundliche Heiztechnik. Wir prüfen gerne für Sie, welche Programme zu Ihrer Finanzierung passen.

Der Sollzins ist der reine Zinssatz für das Darlehen. Der effektive Jahreszins berücksichtigt zusätzlich alle Kosten rund um den Kredit – z. B. Bearbeitungsgebühren oder Tilgungsverrechnung. Für den Vergleich von Angeboten ist der effektive Jahreszins entscheidend.

Ja, sogenannte 100 %- oder 110 %-Finanzierungen sind möglich – sie setzen aber eine sehr gute Bonität und ein stabiles Einkommen voraus. Die Zinsen sind bei solchen Finanzierungen oft höher. Wir beraten Sie gerne zu den Chancen und Risiken.

Nach dem Ende der Zinsbindung können Sie mit Ihrer bisherigen Bank eine Anschlussfinanzierung vereinbaren oder zu einer anderen Bank wechseln (Umschuldung). Je nach Marktlage lohnt es sich, frühzeitig Konditionen zu vergleichen oder ein Forward-Darlehen zu nutzen.

Ein Forward-Darlehen ist sinnvoll, wenn Ihre Zinsbindung in den nächsten Monaten oder Jahren endet – und Sie sich bereits jetzt ein günstiges Zinsniveau für die Zukunft sichern möchten. Besonders bei steigenden Zinsen kann das viel Geld sparen.

Zunächst analysieren wir Ihre finanzielle Situation und erstellen ein individuelles Finanzierungskonzept. Anschließend beantragen wir gemeinsam das passende Darlehen. Nach Zusage und Grundschuldbestellung erfolgt die Auszahlung – z. B. je nach Baufortschritt oder Kaufvertrag.

Zu den Nebenkosten gehören u. a. die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland), Notarkosten, Grundbuchgebühren und ggf. Maklerprovision. In der Regel sollten Sie dafür etwa 12 % des Kaufpreises zusätzlich einplanen.

Jede Finanzierung ist individuell. Eine persönliche Beratung hilft dabei, Ihre Möglichkeiten realistisch einzuschätzen, passende Fördermittel zu nutzen und langfristig gut abgesichert zu sein – ohne unangenehme Überraschungen.